
Im September kommt der Nacken zurück. Im Dezember bleibt er.
Warum der Nacken im September zurückkommt, wie oft eine Massage wirklich nötig ist und wann Sie damit besser zur Ärztin gehen. Aus der Praxis am Schwedenplatz.
Weiterlesen
Warum manche Verhärtungen nach zwei Tagen zurück sind und was beim Schröpfen anders läuft.
Der September rächt sich am Rücken.
Die letzte Wanderung, das Radwochenende, der Garten, der vor dem Winter noch einmal hergerichtet gehört, dazu die erste Woche wieder acht Stunden am Schreibtisch. Und dann ist da diese Stelle unter dem Schulterblatt, die sich anfühlt wie ein Stein.
Sie waren schon massieren. Danach war es gut — zwei Tage lang. Am dritten war es wieder da.
Das ist der Punkt, an dem wir zum Glas greifen.
Bei einer Massage drücken Hände von außen auf den Muskel. Beim Schröpfen macht der Unterdruck im Glas das Gegenteil: Er zieht die Haut und das Gewebe darunter nach oben.
Das ist der ganze Unterschied — und der Grund, warum wir es dort einsetzen, wo Drücken schon mehrmals probiert wurde und nicht weit gekommen ist. Hartnäckige Stellen im Rücken, Schultern nach einer Überlastung, der Muskelkater nach dem letzten Bergwochenende: Das sind die Anlässe, mit denen die Leute deswegen zu uns kommen.
Die Frage kommt vor der ersten Behandlung immer. Ehrliche Antwort, der Reihe nach:
Die ersten Sekunden. Der Sog ist gleich am Anfang am stärksten. Die Haut wird spürbar nach oben gezogen. An dünnen oder empfindlichen Stellen kann das kurz stechen oder deutlich drücken.
Solange das Glas sitzt. Das Ziehen lässt nach, der Körper gewöhnt sich daran. Was bleibt, ist Wärme in Wellen und ein tiefes Ziehen — ungefähr so, wie wenn jemand fest auf einen verspannten Muskel drückt. Dort, wo wirklich etwas fest ist, spürt man es am deutlichsten.
Wenn das Glas abgeht. Die Stelle löst sich auf einen Schlag. Die meisten beschreiben das als Erleichterung: warm, leicht, als wäre etwas abgestellt worden. Manche sind danach für ein paar Stunden müde. Auch das kommt vor und legt sich von selbst.
Sagen Sie uns jederzeit, wenn es zu viel wird. Wir nehmen sofort zurück.
Ja, es bleiben runde Abdrücke. Der Unterdruck zieht Blut in die oberen Hautschichten, und genau dort, wo das Glas gesessen ist, sieht man das.
Drei bis sieben Tage, dann sind sie vollständig weg. Wie schnell genau, hängt vom einzelnen Menschen ab, davon, wie rasch sein Körper so etwas abbaut, und davon, wie dunkel der Abdruck überhaupt geworden ist.
Am Rücken sieht sie unter einem Hemd niemand. Wenn nächste Woche trotzdem etwas ansteht — Hochzeit, Fotos, Urlaub am Meer —, sagen Sie es uns vorher. Dann arbeiten wir zurückhaltender, oder wir machen an dem Tag etwas anderes: die klassische Massage kommt ohne Abdrücke aus, Tuina auch.
Sauna, Schwimmbad und hartes Training passen an diesem Tag nicht dazu. Was gut passt: Wärme, Ruhe, etwas trinken, früh schlafen gehen.
Kurz, bevor wir anfangen — es dauert eine Minute und entscheidet, ob wir schröpfen oder etwas anderes machen:
Nichts davon ist automatisch ein Nein. Es ändert nur, wo und wie fest wir arbeiten — und manchmal, dass wir an dem Tag lieber mit den Händen bleiben.
Täglich von 9 bis 22 Uhr, zwei Minuten vom Schwedenplatz.

Warum der Nacken im September zurückkommt, wie oft eine Massage wirklich nötig ist und wann Sie damit besser zur Ärztin gehen. Aus der Praxis am Schwedenplatz.
Weiterlesen
Hormon-Jetlag und Leber-Qi-Stagnation: Warum uns der Frühling müde macht – und ein zweistufiger Therapieplan aus westlicher und chinesischer Sicht.
Weiterlesen
Unsere Institutsleiterin war im Februar 2026 zur klinischen Fortbildung bei Prof. Dr. Hong Zhang in Chengdu. Was das für die Behandlungen in Wien bedeutet.
Weiterlesen