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Im September kommt der Nacken zurück. Im Dezember bleibt er.

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Behandlung an Nacken und Schultern

Acht Wochen Sommer, zehn Tage Büro — und die Stelle zwischen den Schulterblättern ist wieder da.

Es ist kein Zufall, dass der Nacken im September zurückkommt.

Acht Wochen lang war der Rücken in Bewegung. Donauinsel, Berge, Meer, jedenfalls nicht acht Stunden am selben Sessel. Seit Anfang September sitzen Sie wieder. Und nach zehn Tagen meldet sich die Stelle zwischen Schulterblatt und Halswirbelsäule, die Sie den ganzen Sommer über vergessen hatten.

Die meisten warten jetzt ab. Das ist der Fehler.

Ein September-Nacken wird nicht von allein wieder weich. Er wird im Oktober steifer, im November kommt die Kälte dazu. Und im Dezember sitzen bei uns die Leute, die im September gesagt haben: „Ich schau mir das noch an.“ Bis dahin ist aus zwei harten Stellen ein Nacken geworden, der sich beim Schulterblick nicht mehr ganz mitdreht.

Warum ausgerechnet jetzt?

Drei Dinge kommen im September zusammen.

Sie sitzen wieder acht Stunden am Stück. Im Sommer stehen Sie öfter auf, gehen in der Mittagspause hinaus, fahren mit dem Rad. Ab September fällt das weg, und der Kopf hängt wieder über der Tastatur. Der Nacken hält ihn — stundenlang, ohne Pause. Nicht die eine falsche Bewegung macht die Verspannung, sondern das stundenlange Halten derselben.

Alles liegt gleichzeitig da. Projekte, Schulanfang, Termine, die man in den Urlaub geschoben hat. Das merkt man zuerst an den Schultern: sie gehen hoch und bleiben oben.

Es wird früher dunkel. Wer um sechs aus dem Büro kommt und es ist schon grau, dreht seltener noch eine Runde. Weniger Bewegung, mehr Sitzen, und der Kreis schließt sich.

Wie oft muss man denn wirklich?

Die Frage hören wir öfter als jede andere. Die ehrliche Antwort ist unbequem, weil sie davon abhängt, wie lange es schon so ist.

Seit ein paar Wochen. Meist reicht eine Behandlung, manchmal eine zweite zehn Tage später. Danach ist Ruhe — vorausgesetzt, Sie stehen zwischendurch auf.

Seit Monaten. Eine einzelne Massage bringt zwei gute Tage, dann ist die Verhärtung zurück. Wer sie wirklich loswerden will, braucht drei bis vier Termine in kürzeren Abständen. Danach genügt alle vier bis sechs Wochen einer.

Seit Jahren. Dann geht es nicht mehr ums Loswerden, sondern ums Halten. Viele unserer Stammgäste kommen einmal im Monat, und zwar nicht, weil gerade etwas weh tut, sondern damit es gar nicht erst so weit kommt.

Wie viele Termine es werden, sagen wir Ihnen nach der ersten Behandlung — nicht davor. Vorher wüssten wir es nicht.

Dreißig Minuten in der Mittagspause

Die häufigste Ausrede ist die Zeit. Deshalb gibt es die Kopf- und Schulterbehandlung: dreißig Minuten, im Sitzen, ohne Umziehen. U1 und U4 halten am Schwedenplatz, von dort sind es zwei Minuten zu Fuß. Es geht sich in einer Mittagspause aus, und Sie kommen nicht eingeölt zurück ins Büro.

Wenn mehr Zeit ist, ist im September die klassische Massage die naheliegende Wahl. Wer tief sitzende Verhärtungen mitbringt, ist mit Tuina besser bedient: kräftiger, präziser, und nichts für zwischendurch.

Wann eine Massage die falsche Antwort ist

Drei Dinge gehören abgeklärt, bevor Sie sich massieren lassen:

  • Der Schmerz strahlt in den Arm aus, bis in die Hand oder die Finger.
  • Etwas kribbelt oder ist taub.
  • Sie wachen nachts davon auf, oder es wird im Liegen schlimmer.

Trifft eines davon zu, gehören Sie zuerst zu einer Ärztin oder einem Arzt und erst danach zu uns. Das ist keine Vorsicht, sondern eine Frage der Reihenfolge: Wir arbeiten an Verspannungen. Was dahinterstecken könnte, klärt jemand anderer ab.

Bei allem anderen — der harten Stelle, dem steifen Morgen, den Schultern, die nicht mehr heruntergehen — sind Sie bei uns richtig.

Täglich von 9 bis 22 Uhr, auch am Wochenende.