Zurück zum Journal

3 Min. Lesezeitüberarbeitet

Seit November geht der Nacken nicht mehr — und der Winter ist noch lang

  • Winter
  • Schmerzlinderung
Warme Rückenmassage im Winter

Warum der Wiener Winter auf Nacken und Schultern geht — und was hilft, bevor es März wird.

Halb sieben in der Früh, draußen finster, und beim Aufstehen dreht sich der Kopf nicht ganz nach links.

Im Oktober war das noch nicht so.

Angefangen hat es im November, als es plötzlich vor halb fünf finster geworden ist. Seither ist jeder Tag ein bisschen gleicher: in der Finsternis in die Arbeit, in der Finsternis heim.

Wenn Sie das kennen: Sie sind nicht der Einzige. Von November bis März hören wir diesen Satz fast täglich — von Leuten, denen im Sommer nichts weh getan hat.

Warum es im Winter fast jeden trifft

Zwei Dinge kommen zusammen, und beide sind unspektakulär.

Sie spannen den ganzen Tag an. An der Haltestelle ziehen Sie die Schultern hoch, die Hände sind in den Taschen, der Kopf sitzt zwischen den Schultern. Vier Minuten, bis die Bim kommt. Am Abend noch einmal. Und in der Bim bleiben die Schultern oben, weil es drinnen auch nicht gleich warm wird.

Und Sie bewegen sich weniger. Im Sommer sind Sie nach der Arbeit noch an den Donaukanal gegangen. Im November gehen Sie heim.

Mehr ist es nicht. Aber das reicht.

Das Problem ist nicht der eine Tag

Ein steifer Nacken am Dienstag ist keine große Sache. Das Problem ist, dass er am Mittwoch auch da ist. Und in der Woche darauf.

Und dann passiert, was wir am häufigsten sehen: Man gewöhnt sich daran. Man dreht den Kopf einfach nicht mehr ganz. Man greift nicht mehr nach hinten auf den Rücksitz. Irgendwann fällt es gar nicht mehr auf.

Und im Mai ist es immer noch da.

Was wir im Winter am häufigsten machen

Sie müssen das nicht vorher entscheiden. Sagen Sie uns beim Termin, was Sie spüren, wir schlagen etwas vor. Damit Sie trotzdem eine Vorstellung haben:

Wenn Ihnen seit Wochen kalt ist: kalte Hände, kalte Füße, und im Büro sitzen Sie im Pullover, während die anderen im T-Shirt sind.

Die Moxamassage arbeitet mit der Hitze von verglimmendem Beifußkraut über einzelnen Punkten; nach dem Verständnis der Traditionellen Chinesischen Medizin wird damit Kälte aus dem Körper geleitet. Wenn Sie es flächiger mögen: Warmsteinmassage, heiße Basaltsteine, die ihre Wärme über eine ganze Stunde gleichmäßig abgeben. 60 Minuten, 80 Euro.

Wenn der Nacken das Problem ist: Schultern hochgezogen, der Kopf dreht nicht ganz, dazu am Nachmittag der Druck hinter den Augen.

Nacken-, Rücken- und Lendenmassage, 60 Minuten, 65 Euro. Wenn es fester zugehen darf und die Stelle schon länger dort sitzt: Tuina, gleicher Preis, deutlich tiefer.

Wenn die Beine schwer sind: den ganzen Winter drinnen gesessen, und abends fühlen sie sich voll an.

Fußreflexzonenmassage, 60 Minuten mit wärmendem Fußbad, 65 Euro. Oder Manuelle Lymphdrainage, wenn es sanft sein soll: federleichte, rhythmische Griffe, fast ohne Druck.

Wie oft, damit es hält

Die Frage kommt fast immer.

Eine einzelne Massage ist angenehm und hält ein paar Tage. Wenn Sie wollen, dass es durch den Winter trägt, kommen Sie in Abständen. Unsere Stammgäste machen das in den kalten Monaten meist alle zwei bis drei Wochen — regelmäßig statt einmal, wenn es schon nicht mehr geht.

Das ist kein Kurplan mit fixen Terminen. Es ist der Unterschied zwischen „ich gehe, wenn ich es nicht mehr aushalte“ und „ich gehe, bevor es so weit ist“.

Um halb neun am Abend

Von November bis in den Jänner ist es vor halb fünf finster, und wenn Sie um sechs aus der Arbeit kommen, hat schon alles zu.

Wir haben täglich von 9 bis 22 Uhr offen, auch am Wochenende. Zwei Minuten vom Schwedenplatz, U1 und U4. Sie können nach der Arbeit kommen, ohne sich freinehmen zu müssen.

Wenn Sie eine ärztliche Verordnung haben

Im Winter geht man öfter zum Arzt, und manchmal kommt man mit einer Verordnung für Heilmassage heraus.

Dann wählen Sie Behandlung und Dauer wie sonst auch, es gilt der Preis aus der Liste, und Sie bekommen zusätzlich eine Rechnung, die Sie mit der Verordnung bei ÖGK, SVS oder BVAEB einreichen können. Ob und wie viel zurückkommt, entscheidet Ihre Kasse.

Und wenn Sie sich nicht entscheiden können: sagen Sie es uns vor Ort. Genau dafür sind wir da.